Ghost Train Haze #1 (GTH#1) ist die Sativa, die man kurz so beschreibt: Power und Klarheit. Geprägt von moderner Selektion auf „saubere Energie“ und prägnantes Bouquet. Noch vor dem Namen verrät der Duft die Herkunft: frisch, leicht elektrisch, mit weihrauchigem Schweif. Kein Dessert—Turbo-Haze vom Feinsten.
Warum „#1“?
Weil diese Linie als reinster Ausdruck des Ghost-Train-Profils gilt: stimmige Aromasignatur, klar sativische Architektur und ein Charakter, den man kaum verwechselt. Die „Eins“ ist der Referenzpunkt—andere Varianten kreisen darum.
Erscheinungsbild — botanisches Notizbuch
- Wuchs: schlank, sativisch, mit „Türmchen“ aus länglichen, gut gepackten Kelchen.
- Kelche: markant, dicht bereift mit Trichomen von glasigem Glanz; leichter Foxtail bei manchen Phenos.
- Narben: von cremeweiß bis honig–rost im Reifestadium.
- Farbe: lebhaftes Grün bis Oliv; Anthocyane spielen seltener die Hauptrolle als bei „violetten“ Linien, kühle Akzente sind möglich.
- Im Trockenen: für eine Sativa relativ fest, deutlich Blüte > Blatt, mahlt sauber.
Trichome bei GTH#1 legen sich wie Mikro-Eis—unter Glas ein gleichmäßiger, glänzender Teppich.
Aroma & Geschmack — Terpinolen vorneweg
Die Nase ist lehrbuchhaft terpinolenbetont: frisch-grüne Facetten, Atem von Zypresse/Wacholder, dazu harzige Kiefer (Pinen) und Zitruskante (Limonen). Im Hintergrund weiße Blüten (Linalool/Ocimen) und pfeffrige Schatten (Caryophyllen).
Am Gaumen trocken–zitrisch, langer sauberer Ausklang; nach dem Mahlen kurzer, süßer Blitz, insgesamt bleibt es frisch und „luftig“.
Wie sie „trägt“ — Klartext
Berichte sind einhellig: schneller, kristallklarer Kopfstart (Klarheit, Ausrichtung), danach erweiterte Wahrnehmung—Farben leuchten, Geräuschkulisse ordnet sich. Körperlich leichtes Loslassen, ohne Bleigewicht. Rakete nach oben, ohne Turbulenzen. Individuell in der Wahrnehmung—sensorische Sprache.
Terpene & Phänotypen — wo GTH#1 abzweigt
- „Wald/Weihrauch“-Spur: Terpinolen + Pinen vorne; sauber, nadelig, viel „Luft“.
- „Zitrus/Blüte“-Spur: Limonen + Linalool/Ocimen; saftiger, mit Weißblüten-Aura.
- Süße: meist minimal—Profil bleibt trocken, leicht pfeffrig.
Häufig: Terpinolen, Pinen, Limonen, Ocimen, Caryophyllen, teils Linalool, Humulen.
Gute Lots erkennen — Checkpunkte
- Glasiger Frost: gleichmäßiger Glanz, keine matten Inseln.
- Mühlentest: lauterer Duft ohne „Grün“; Zitrus und Wald springen vor, Weihrauch bleibt im Nachhall.
- Kelch > Blatt: saubere Blütenmasse, wenig Zuckerlaub.
- Haptik: klebrige, ölige Harze—ohne steinharte Verdichtung.
Ästhetische Marker—Phänotypen dürfen nuancieren.
Botanische Notiz
GTH#1 hat hohe aromatische Durchsatzkraft—in sauberem, durchlüftetem Umfeld geht die Nase Richtung Zypresse–Kiefer–Zitrus statt diffusem Grün. Eine Linie „für den Tag“: Klarheit, Drive, Raum.
Für wen ist Ghost Train Haze #1?
Für Fans moderner Sativas: hell, energetisch, Haze-Charakter in Hi-Res. Für jene, die Terpinolen-Frischluft und nadelige Eleganz einer Dessert-Süße vorziehen. Für Sammler, die gleichmäßige Trichomdecke und konsequentes Profil schätzen.